(Anlagen stehen ganz unten zum Download verfügbar)

Sehr geehrte Mitglieder der Gauvorstandschaft,

sehr geehrte Schützenmeister,

liebe Schützenfreunde,

ab 08.Juni 2020 besteht für die Schützenvereine die Berechtigung zur Wiederaufnahme des Schießbetriebes.

In Absprache mit dem Präsidenten des Oberpfälzer Schützenbundes, Herr Franz Brunner kann ich Ihnen die derzeit gültigen Grundlagen für die Aufnahme des Schießbetriebes

in Ihren Schießstätten mitteilen. Bitte beachten Sie dazu regelmäßig auch die Veröffentlichungen auf der Homepage des OSB.

Der Oberpfälzer Schützenbund bedankt sich in diesem Zusammenhang ausdrücklich beim Bayerischen Sportschützenbundes und dessen Geschäftsführer Alexander Heidel und seinem Team, für die Unterstützung im

Zusammenhang der rechtlichen Fragen mit dem Innenministerium während der Corona Krise.

Im Folgenden sind die wesentlichen Vorgaben aufgelistet. Zusätzlich sende ich Ihnen die entsprechenden Vorlagen in der Anlage mit zu:

Neue Corona-Verordnung

Das Bayerische Kabinett hatte mehrere Lockerungen der Corona-Maßnahmen beschlossen.

Seit dem 29. Mai 2020 ist die entsprechende Verordnung da: Fünfte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (5. BayIfSMV).

Neues Hygienekonzept

· Begleitet wird die benannte Verordnung durch ein eigenes Rahmenhygienekonzept.

· Der Oberpfälzer Schützenbund stellt dieses Schutz- und Hygienekonzept seinen Mitgliedsvereinen nebst Anlagen und Aushängen als Vorlage zur weiteren Anpassung an die örtlichen Gegebenheiten

und zur weiteren Verwendung zur Verfügung:

· Das Vorliegen eines solchen, sportarten- bzw. wettkampfspezifischen Schutz-/Hygienekonzepts vor Ort in der Schießstätte und am Schießstand ist zwingende Voraussetzung der nun erfolgenden Lockerungen

der Pandemiebekämpfungsmaßnahmen in Bayern. Es muss auf Verlangen den örtlichen Kreisverwaltungsbehörden vorgelegt werden.

Auflagen fürs Training in Raumschießanlagen

  • Ab 8. Juni erlaubt: Das Schießtraining in komplett geschlossenen Schießständen bzw. Raumschießanlagen.
  • Voraussetzung: Abstandsregeln, Hygienekonzept und folgende Auflagen:
    • Einhaltung der Beschränkungen nach § 1 Abs. 1 („Jeder wird angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten.“),
    • Ausübung ab dem 8. Juni 2020 in Gruppen von bis zu 20 Personen (inklusive der Aufsichten/Trainer/Vereinsübungsleiter),
    • kontaktfreie Durchführung,
    • keine Nutzung von Umkleidekabinen in geschlossenen Räumlichkeiten,
    • konsequente Einhaltung der Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei gemeinsamer Nutzung von Sportgeräten,
    • keine Nutzung von Nassbereichen in geschlossenen Räumlichkeiten, die Öffnung von gesonderten WC‑Anlagen ist jedoch möglich,
    • Vermeidung von Warteschlangen beim Zutritt zu oder Verlassen von Anlagen,
    • in geschlossenen Räumlichkeiten, insbesondere beim Durchqueren von Eingangsbereichen, bei der Entnahme und dem Zurückstellen von Sportgeräten sowie bei der Nutzung von WC-Anlagen besteht Maskenpflicht,
    • keine besondere Gefährdung von vulnerablen Personen und
    • keine Zuschauer.
  • Für eine ausreichende Belüftung mit Außenluft ist zu sorgen.
  • Außerhalb des Trainings, insbesondere beim Betreten und Verlassen der Sportstätte sowie bei der Nutzung von WC-Anlagen, besteht in geschlossenen Räumen Maskenpflicht.
  • Aufsichten, Trainer und Vereinsübungsleiter müssen keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn diese aktiv am Training teilnehmen, d.h. in der jeweiligen Trainingsgruppe direkt am Schießstand.
  • Gruppenbezogene Trainingseinheiten/-kurse werden indoor auf höchstens 60 Minuten beschränkt.
  • Das Umkleiden in geschlossenen Räumen ist derzeit nicht erlaubt – auch wenn entsprechend großvolumige Innenräume mit oder ohne Umkleidekabinen zur Verfügung stehen sollten.

Auflagen fürs Training im Freien

· Ab 8. Juni gelten für das Schießtraining im Freien (z.B. Training auf komplett offenen Schießständen, Wurfscheibenschießen, Bogensport im Freien inklusive 3D-Bogenparcours, Sommerbiathlon und Target Sprint, Blasrohrschießen im Freien) und für das Schießtraining in halboffenen/teilgedeckten Schießständen (z.B. 25-, 50- und 100-Meter-Schießstände) folgende, teils neue Auflagen:

o Einhaltung der Beschränkungen nach § 1 Abs. 1 („Jeder wird angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten.“),

o Ausübung allein oder in kleinen Gruppen von bis zu fünf Personen, ab dem 8. Juni 2020 in Gruppen von bis zu 20 Personen (immer inklusive der Aufsichten/Trainer/Vereinsübungsleiter),

o kontaktfreie Durchführung,

o keine Nutzung von Umkleidekabinen in geschlossenen Räumlichkeiten,

o konsequente Einhaltung der Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei gemeinsamer Nutzung von Sportgeräten,

o keine Nutzung von Nassbereichen in geschlossenen Räumlichkeiten, die Öffnung von gesonderten WC‑Anlagen ist jedoch möglich,

o Vermeidung von Warteschlangen beim Zutritt zu oder Verlassen von Anlagen,

o in geschlossenen Räumlichkeiten, insbesondere beim Durchqueren von Eingangsbereichen, bei der Entnahme und dem Zurückstellen von Sportgeräten sowie bei der Nutzung von WC-Anlagen besteht Maskenpflicht,

o keine besondere Gefährdung von vulnerablen Personen und

o keine Zuschauer.

Auflagen für den Wettkampf im Freien

· Ab 8. Juni erlaubt: Der Wettkampfbetrieb im Freien.

· Voraussetzung: Abstandsregeln, Hygienekonzept und folgende Auflagen:

o Einhaltung der Beschränkungen nach § 1 Abs. 1 („Jeder wird angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten.“),

o Ausübung ab dem 8. Juni 2020 in Gruppen von bis zu 20 Personen (inklusive der Aufsichten/Trainer/Vereinsübungsleiter/Wettkampfrichter),

o kontaktfreie Durchführung,

o keine Nutzung von Umkleidekabinen in geschlossenen Räumlichkeiten,

o konsequente Einhaltung der Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei gemeinsamer Nutzung von Sportgeräten,

o keine Nutzung von Nassbereichen in geschlossenen Räumlichkeiten, die Öffnung von gesonderten WC‑Anlagen ist jedoch möglich,

o Vermeidung von Warteschlangen beim Zutritt zu oder Verlassen von Anlagen,

o in geschlossenen Räumlichkeiten, insbesondere beim Durchqueren von Eingangsbereichen, bei der Entnahme und dem Zurückstellen von Sportgeräten sowie bei der Nutzung von WC-Anlagen besteht Maskenpflicht,

o keine besondere Gefährdung von vulnerablen Personen und

o keine Zuschauer.

Auflagen fürs Training des olympischen und nichtolympischen Spitzen- und Leistungssports

  • Ab 8. Juni erlaubt: Der Trainingsbetrieb auch für National- bis einschließlich Landeskaderathleten sog. nichtolympischer Sportarten – ergänzend zum bereits erlaubten Training von Sportlerinnen und Sportlern des olympischen und paralympischen Bundes- und Landeskaders.
  • Voraussetzung: Abstandsregeln, Hygienekonzept und folgende Auflagen:
    • konsequente Einhaltung der Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei gemeinsamer Nutzung von Sportgeräten,
    • keine Nutzung von Nassbereichen in geschlossenen Räumlichkeiten, die Öffnung von gesonderten WC‑Anlagen ist jedoch möglich,
    • Vermeidung von Warteschlangen beim Zutritt zu oder Verlassen von Anlagen,
    • in geschlossenen Räumlichkeiten, insbesondere beim Durchqueren von Eingangsbereichen, bei der Entnahme und dem Zurückstellen von Sportgeräten sowie bei der Nutzung von WC-Anlagen besteht Maskenpflicht,
    • keine besondere Gefährdung von vulnerablen Personen und
    • keine Zuschauer.

Wieviel Personen pro Gruppe?

Ab 8. Juni 2020

 

Raumschießanlagen

 

im Freien/halboffenen Stand

         

Training
Breitensport und Freizeitbereich

 

Max. 20 pro Gruppe
(inkl. Aufsicht/Trainer/ Vereinsübungsleiter)

 

Max. 20 pro Gruppe
(inkl. Aufsicht/Trainer/ Vereinsübungsleiter)

Training
Landes- und Bundeskader

 

Max. 20 pro Gruppe
(inkl. Aufsicht/Trainer/ Vereinsübungsleiter)

 

unbegrenzt

Wettkampf

 

Nicht erlaubt

 

Max. 20 pro Gruppe
(inkl. Aufsicht/Trainer/ Vereinsübungsleiter/
Wettkampfrichter)

Sind Vereins-, Vorstands- bzw. Gremiensitzungen möglich?

· Versammlungen und Gremiensitzungen wie etwa Vorstandssitzungen sind nach § 3 und § 5 der 5. BayIfSMV grundsätzlich untersagt.

· Die Ausnahme bildet in diesem Zusammenhang lediglich ein Teilnehmerkreis einer Zusammenkunft in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken, der nur die Angehörigen des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister sowie Angehörige eines weiteren Hausstands umfasst.

· Ist die Gremiensitzung aus wichtigen Gründen notwendig, kann nach § 5 Satz 2 der 5. BayIfSMV auf Antrag eine Ausnahmegenehmigung von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde erteilt werden, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist. Ansprechpartner ist hier die örtliche Kreisverwaltungsbehörde.

· Sollte z.B. eine Vorstandssitzung notwendig sein, können Sie einen Antrag an das Landratsamt stellen.

Gastronomiebetrieb seit 18./25. Mai

· Der Gastronomiebetrieb ist in Bayern unter besonderen Auflagen seit dem 18. Mai 2020 im Außenbereich bis 20 Uhr – ab dem 2.6.2020 bis 22 Uhr – und seit dem 25. Mai 2020 im Innenbereich bis 22 Uhr erlaubt.

· Diese Erlaubnis umfasst auch die Gastronomiebetriebe unserer Vereinslokale, soweit diese

o Speisen und Getränke zum Verzehr an Ort und Stelle im Freien abgeben oder

o nach Gaststättengesetz Speisewirtschaften sind, bei denen der Verzehr nicht im Freien erfolgt.

· Die Auflagen bzw. Voraussetzungen sind in der Verordnung zur Änderung der Vierten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 14. Mai 2020 und im „Hygienekonzept Gastronomie“ (gemeinsame Bekanntmachung der Bayerischen Staatsministerien für Gesundheit und Pflege und für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie vom 14. Mai 2020) mit Änderungsbekanntmachung vom 25. Mai 2020 zusammengefasst.

·

Eigenleistung am Schießstand: Präzisierte Voraussetzungen

Ehrenamtlich erbrachte Eigenleistungen wie Reparaturen, Renovierungen, Modernisierungen, Umbauten etc. am Schützenheim bzw. Schützenstand sind möglich, aber nur unter besonderen Voraussetzungen:

  • Die allgemeine Kontaktbeschränkung und das allgemeine Abstandsgebot müssen dabei eingehalten werden. Arbeiten auf Vereinsflächen und im Vereinsgebäude dürfen – wenn an verschiedenen Stellen gleichzeitig gearbeitet wird – innerhalb der einzelnen Arbeitsgruppen nur in den Kreisen der in §§ 2, 3 der 5. BayIfSMV genannten Personen (Angehörige des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister sowie Angehörige eines weiteren Hausstands) stattfinden. Der Abstand muss – soweit möglich – eingehalten werden und die einzelnen Arbeitsgruppen sollten nicht durchmischt werden.
  • Das bayerische Innenministerium hatte mit Schreiben vom 18. Mai 2020 präzisiert: Die Paragraphen 1 bis 3 der BayIfSMV müssen bei ehrenamtlichen Maßnahmen zur Instandsetzung und Pflege der Vereinssportanlagen berücksichtigt werden.
    Insbesondere bedeutet dies:
    • Wenn an verschiedenen Stellen der Vereinsflächen und im Vereinsgebäude gleichzeitig gearbeitet wird, dürfen die Arbeiten innerhalb der einzelnen Arbeitsgruppe nur durch Angehörige des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister sowie Angehörige eines weiteren Hausstands stattfinden.
    • Soweit möglich, muss der Abstand eingehalten werden und die einzelnen Arbeitsgruppen sollten nich durchmischt werden.

Was geht noch nicht?

  • Das Schützenstüberl als Gesellschafts- und Gemeinschaftsraum darf bis auf Weiteres als solches nicht genutzt werden (Ausnahme als Speisengaststätte).
  • Die Wiederaufnahme des Lehrgangsbetriebs wie etwa die Aus- und Fortbildung für Trainer und Übungsleiter bleibt einer Folgestufe der vorgesehenen Lockerungen vorbehalten.
  • Der Wettkampfbetrieb für kontaktlos betriebene Sportarten im Indoorbereich bleibt einer Folgestufe der vorgesehenen Lockerungen vorbehalten.
  • Die Zulassung des Sportbetriebs für Sportarten mit Kontakt, die Durchführung von Sportveranstaltungen mit Zuschauern sowie weitere Lockerungen bleiben einer Folgestufe der vorgesehenen Lockerungen vorbehalten.

  • Der Oberpfälzer Schützenbund wird sich auch weiterhin mit Nachdruck dafür einsetzen, dass unsere Schießstände vollends geöffnet werden.

Bitte halten Sie sich gewissenhaft an die Vorgaben der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung.

Mit freundlichen Grüßen

Heinrich Fraunholz

Gauschützenmeister
Schützengau Amberg
Schwaigerstraße 7
92224 Amberg
Telefon: 09621/9135761
E-Mail: heinrich.fraunholz@t-online.de

Wiederaufnahme des Schießbetriebes