Schmidmühlen. (pop)   Das letzte Faschingswochenende ist in der Lauterachtalgemeinde ein echter Höhepunkt, gespickt mit vielen bunten Veranstaltungen, die mit dem Kasperltreiben am unsinnigen Donnerstag beginnen und dem Fischzug am Aschermittwoch endet. Am Faschingsfreitag kehrte auch der Fasching im Schützenheim „alter Bahnhof“ ein. Auftakt machten am Nachmittag die knapp 50 Hexen, die das altehrwürdige Bahnhofsgebäude, mittlerweile schon über einhundert Jahre alt, zu einer Zwischenstation nutzten und sich bei Kaffee und Faschingskrapfen für ihren weiteren Weg durch Schmidmühlens Straßen stärkten. Seit vielen Jahren steht am Faschingswochenende bei den Schützen  nicht der Leistungssport im Vordergrund, sondern Glück und Spaß beim Faschingsschießen.  Dies galt lange nur für die Jugend, mittlerweile sind alle Altersklassen in dieses Schießen mit eingebunden. Bei der Siegerehrung gab es nicht Pokale oder Sachpreise, sondern Knackwürste. Bei den Senioren gewann Anneliese Meyer vor Josef Luschmann und Heidi Ertelt, bei der Jugend bekamen Mathias Wiesner, Thomas Raschke und Simon Reheis die meisten Knacker. Mit einem gemütlichen Sitzweil ließ man das Faschingsschießen ausklingen. Morgen am Faschingsdienstag öffnet das Schützenheim nach dem Faschingszug zu einem gemütlichen Kehraus. Die nächste Veranstaltung steht bereits am kommenden Samstag, 29.2. auf dem Programm: Die Jungschützen laden zum traditionellen Saukopfessen ein. Seit vielen Jahren ist das Saukopfessen der Sportschützen schon ein fester Termin in der  kalten Jahreszeit. Wie in den letzten Jahren übernehmen die Jungschützen die Bewirtung. Der Reinerlös gehört für die Jugendarbeit. Beginn ist um 11 Uhr.

 

Foto pop Gute Laune bei der Siegerehrung der Schützen – statt Pokale gab s Knackwürste – rechts Jugendleiter Torsten Flieder, 5. vl. 2. Jugendleiter Michael Döberl.

Faschingsschießen 2020